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23. Mai 2024 | Alexander Schorsch
Lesezeit: 8 Minuten

Disziplin erlernen - Mit diesen 7 Schritten zu deutlich mehr Disziplin

Dein All-You-Need-To-Know-Guide zu mehr Selbstdisziplin

Autor: Alexander Schorsch | Veröffentlicht: 24. Mai 2024 | Lesezeit: 8 Minuten

Du bist hier, weil Du dich entschieden hast, stählerne Disziplin zu entwickeln? Perfekt. Hier findest Du heraus, wie Du vorgehst.

Disziplin gilt als einer der wichtigsten Faktoren für die Erreichung deiner Ziele. Erst recht, wenn es hart wird und sich der innere Kritiker bei dir meldet, gilt es auf die richtigen Techniken zurückgreifen zu können, um weiterhin am Ball zu bleiben.

​In diesem Guide erfährst Du die 7 Schritte, um in kürzester Zeit stählerne Disziplin zu erschaffen.

Disziplin lernen - das Wichtigste in Kürze

1. Disziplin ist ein absolutes Grundrezept, wenn es um persönlichen & professionellen Erfolg geht - es führt kein Weg daran vorbei!

2. Disziplin ist ein Muskel, den Du trainieren kannst - je öfter Du ihn beanspruchst, desto stärker wird er

3. Disziplin wird leichter, wenn Du deine Motive (deine inneren Antreiber) kennst & verstehst, wie Du diese am besten aktivierst

Was ist Disziplin genau?

Per Definition ist Disziplin (oder Selbstdisziplin) das Beherrschen des eigenen Willens, der eigenen Gefühle und Neigungen, um etwas zu erreichen.

​Darum ist Disziplin häufig ein
größerer Erfolgsfaktor für Erfolg als kognitive Intelligenz oder reines Talent.

​Es ist die Fähigkeit
sich selbst zu motivieren, sich selbst zu beherrschen und - und das ist der wichtigste Faktor - sich kontinuierlich auf ein Ziel auszurichten.

​Disziplinierte Menschen genießen in der Gesellschaft ein
hohes Ansehen und werden oft für ihren starken Willen respektiert. Allerdings ist Disziplin mehr als nur ein starker Wille.
Disziplin gilt als eine der wichtigsten Tugenden, die man sich aneignen kann.

​Dabei gilt es zwischen zwei Arten der Disziplin zu unterscheiden:

  • ​D​ie intrinsische Disziplin (das ist die Selbstdisziplin; das, was Du in diesem Guide lernst)
  • ​​und die extrinsische Disziplin (das ist die Anweisung von außen, z.B. durch einen Lehrer oder Vorgesetzten)

Lass uns kurz auf die Herkunft des Wortes eingehen, damit Du das Wort auf einer noch tieferen Ebene verstehst.

Woher stammt Disziplin überhaupt?

Aus dem lateinischen „disciplina“ = „Lehre, Zucht, (systemische) Ordnung“; wiederum abgeleitet aus „discipulus“ = „Schüler, Lehrling, Unterricht, Wissenschaft“.

Daraus lässt sich schließen, das Du grundsätzlich vor einer Wahl stehst, wie Du Disziplin in dein Leben bringen willst:

Willst Du, das Du dich selbst disziplinierst, um das zu tun, was notwendig ist - oder willst Du dass dich jemand anderes diszipliniert?

Ersteres erfordert anfangs etwas mehr Energie, verleiht Dir aber langfristig mehr Selbstbewusstsein, Selbstbestimmung & damit Freiheit.

​Also, lass uns über die 7 Schritte sprechen, wie Du Disziplin erlernst.

Disziplin erlernen - Mit diesen 7 Schritten erlangst Du Disziplin

Disziplin ist erlernbar. Mit dieser Anleitung verstehst Du, wie Du deine Disziplin deutlich stärken kannst. Und das nachhaltig.

Schritt 1 - Setze dir erreichbare Ziele

Disziplin beginnt dort, wo wir uns einem Ziel gegenüber verpflichten, uns entscheiden, dieses zu erreichen und uns im klaren darüber sind, was es zu tun gilt, um dieses Ziel zu erreichen.

Meistens können wir dies auf eine Aktivität herunterbrechen, die wir täglich oder wöchentlich durchführen.

Nun gilt es diese Aktivität auszuüben - ohne wenn und aber. Kontinuierlich, bis wir unser Ziel erreicht haben.

Das ist Disziplin.

Ungeachtet dessen, was dir in den Weg kommt. Oft ist das Erste, was dir in den Weg kommt deine Gedanken.

Diese Stimme ist zuerst
der innere Schweinehund und wenn Du diesen einmal überwunden hast, der innere Kritiker.

Einer der einfachsten Wege, wie Du an ihnen vorbeikommen kannst, ist es, Dir
anfangs kleine Ziele zu setzen und diese kontinuierlich zu erreichen.

Beispiel: Entscheidest Du Dich ins Fitnessstudio zu gehen, ist es nicht gerade ratsam, dir das Ziel zu setzen, 6 Tage die Woche ins Gym zu gehen sondern ein oder zwei mal pro Woche. Wenn das sitzt und Du Lust darauf hast, kannst Du anschließend darauf aufbauen.

So entwickelst Du kontinuierlich deinen
Muskel der Selbstdisziplin und kommst langfristig mit mehr Leichtigkeit an dein Ziel.

Schritt 2 - Breche große Ziele in kleine Projekte runter

Du hast eine große Vision die Du verwirklichen willst? Klasse! Ich persönlich glaube, dass die einzigen Grenzen, die wir haben, wir selbst sind. Du hast mit mir also definitiv jemanden, der dich ermutigt, deine große Vision zu realisieren. (Sofern sie moralisch vertretbar ist)

​Würdest Du gerne Unterstützung bei der Übersetzung deiner Vision in konkrete, umsetzbare Projekte, dann kannst Du dich hier auf einen Coaching-Platz bei mir bewerben. Ich melde mich im Anschluss innerhalb von 24h bei dir mit einer Rückmeldung.​​Ganz nach dem Motto “Es gibt nur einen Weg, einen Elefanten zu essen: einen Bissen nach dem anderen.”​​Um deine Vision zu realisieren gilt es diese jedoch in kleinere Projekte mit konkreten Zielen herunterzubrechen.​

Schritt 3 - Werde dir deiner Motive bewusst

Einer der größten Hacks, die ich meinen Klienten im Einzelcoaching mitgebe ist es, anhand der 16 Lebensmotive nach Steven Reiss herauszufinden, welche die eigenen dominanten Motiven sind.

Hast Du dieses Stück Information über dich, kannst Du deine eigenen “
Knöpfe” nach Bedarf so stark wie nötig drücken, um dich selbst zu der Handlung zu bringen, die Du eigentlich tun solltest.

Hier findest Du den Überblick über
die 16 Lebensmotive nach Steven Reiss:

Auf der anderen Seite kannst Du mit diesem Wissen dein Leben so gestalten, dass es sich möglichst nach deinen Lebensmotiven ausrichtet.

​​Hast Du Interesse daran, dein eigenes Reiss Motivation Profile herauszufinden? Dann sende mir eine E-Mail & ich teile dir mehr Informationen zu diesem äußerst mächtigen Persönlichkeitstest.

Schritt 4 - Fange klein an und steigere dich langsam

Einer der häufigsten Gründe, warum wir scheinbar “undiszipliniert” sind, ist, dass wir uns zu viel auf einmal vornehmen.

Meine Herausforderung an dich: das nächste Mal, wenn Du eine neue Aktivität vornimmst, fang klein an.

  • ​Möchtest Du anfangen zu bloggen, schreibe den ersten Blogartikel. Dann nächste Woche den zweiten.
  • ​Möchtest Du eine neue Sportart anfangen, gehe das erste Mal zum Training. Dann nächste Woche wieder.
  • ​Möchtest Du eine neue Sprache lernen, dann lerne die ersten 10 Wörter. Dann die nächsten 10. Dann die nächsten 10.​

Was ich damit sagen will: lass dir Zeit. (Du hast mehr als Du denkst.)

Schritt 5 - Gönne dir regelmäßig Auszeiten

Ohne Momente, in denen Du deine Batterie auflädst, ist dein Akku zwangsläufig irgendwann leer.

Das gilt auf unterschiedlichen Ebenen.

  • ​Nimm dir einen Tag pro Woche bewusst eine Auszeit, um die restlichen 6 Tage Vollgas zu geben.
  • ​Nimm dir täglich alle 90-180 Minuten eine kurze Auszeit, um wieder Energie zu tanken und dich falls nötig für deine nächsten 90 Minuten neu auszurichten.

Hinweis: Wenn Du einen hohen Output hast, solltest Du mindestens einen Tag Erholung pro Woche einplanen. Ansonsten läufst Du der Gefahr in den Burnout zu kommen.

Schritt 6 - Überwinde deinen inneren Kritiker

Kennst Du diese Gedanken, mit denen Du dich selber klein machst?

Die Stimme, die dir sagt, dass Du aus welchem Grund auch immer für dein Vorhaben nicht geeignet bist..
Die Stimme, die mit hirnrissigen Vorstellungen aufkommt, warum dein Vorhaben nicht klappen sollte..

Oder die Stimme, das wir, oder das was wir machen nicht gut genug ist..

Das ist der innere Kritiker. Es ist das Echo derjenigen, die dich während deiner Kindheit kritisiert haben.

Dementsprechend fällt dieser Anteil bei jedem Menschen auch unterschiedlich groß aus.

Um ihn zu überwinden gibt es viele Ansätze. Der direkteste Weg, um ihn in seine Schranken zu weisen, ist es, was auch immer er sagt
trotzdem zu machen.

Ganz nach dem Motto von Frank Sinatra:

"Die beste Rache ist massiver Erfolg.”

​Denk dran: willst Du, dass all diejenigen, die dich damals kritisiert haben recht hatten? Nein. Also zeig es ihnen.

Schritt 7 - Belohne dich selbst

Einer der Geheimtricks, der ganz nach dem Prinzip der Konditionierung funktioniert. Um Selbstdisziplin deutlich leichter zu erlangen, kannst Du dich selbst belohnen, nachdem Du dir selbst wieder einmal bewiesen hast, dass Du disziplinierst bist.

Das kannst Du auf unterschiedliche Weisen machen. Zum Beispiel, in dem Du deiner Lieblingsgewohnheit nachgehst. Dir etwas leckeres & gesundes kochst oder deine Lieblingsserie ansiehst.

Was wichtig ist, ist dass Du dich erst belohnst, wenn Du Disziplin bewiesen hast und, dass die Belohnung nicht mit deinem Ziel kollidiert.

Es bringt zum Beispiel nichts, wenn Du eine Runde joggen gehst, nur um dich dann mit einer Tüte Chips vollzustopfen. Hör dir in dem Fall lieber eine Episode deines Lieblingspodcasts an oder bereite dir eine gesunde & leckere Mahlzeit zu.

Fazit - Wie lerne ich Disziplin?

Hier noch einmal die 7 Schritte in der Zusammenfassung:

Disziplin ist ein Muskel, der durch regelmäßige Beanspruchung wächst.

Setze dir erreichbare Ziele und verfolge sie.
Hast Du große Ziele? Dann breche sie in kleinere Projekte mit Unterzielen herunter, auf die Du hinarbeiten kannst.

Um leichter diszipliniert zu sein, hilft es, deine Motive zu kennen, um diese wenn´s mal schwieriger wird zu aktivieren.

Fang klein an und steigere dich Stück für Stück. Denk dran: Du hast Zeit.
Gönne dir regelmäßig Auszeiten, um deine Akkus immer wieder aufzuladen. So stellst Du sicher, dass Du langfristig diszipliniert bleibst.

Jeder von uns hat einen inneren Kritiker. Akzeptiere ihn als Teil deines Lebens und zeig ihm, was Du drauf hast. Mach es trotzdem!

​Schließlich: belohne dich selbst. Du erzielst regelmäßig erfolge und die verdienen es gefeiert zu werden.

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